Schnellecke Logistics realisiert Realtime-Tracking mittels smarter Behälter und Cloud

Wolfsburg, 30.08.2017 (PresseBox) – Mit diesem IoT-Piloten optimiert Schnellecke die Transparenz über Behälterstandorte und den Teiletransport. Die mit einem smarten Sender ausgestatteten JIS-Behälter übertragen in kurzen Intervallen ihren Aufenthaltsort. Empfangen werden diese Informationen von sogenannten Gateways, die sowohl bei Schnellecke als auch beim Kunden installiert sind. Sie brauchen lediglich Strom und einen Internetzugang, entweder über das lokale Netzwerk oder über eine Mobilfunkanbindung. Die Behälter werden somit kontinuierlich und in Echtzeit von der Kommissionierung bis zur Montage beim Automobilhersteller verfolgt.

Alle Bewegungen werden online an das Indoor-Positioning-System übertragen und in Echtzeit ausgewertet. Damit keine falschen Standorte in die Schnellecke Systeme gelangen, filtert diese Plattform alle unerlaubten Sender heraus und stellt somit eine zuverlässige Datenbasis sicher.

Die aufbereiteten Informationen werden im nächsten Schritt an die Cloud gesendet, wo sie gespeichert und aufbereitet werden. Dadurch können Schnellecke und der Kunde sofort feststellen, wo sich die benötigen JIS-Behälter befinden. Neben den Standortdaten werden auch die Auftragsdaten über eine Schnittstelle aus dem Schnellecke System in die Cloud übermittelt. Nach jeder erfolgreichen Kommissionierung werden die Auftragsdaten automatisch an die Cloud gesendet und mit den vorliegenden Behälterstandorten verknüpft. Somit kann in Echtzeit der Bearbeitungsstand der Aufträge und Behälter verfolgt werden. „Störungen oder Engpässe werden umgehend erkannt und über geeignete Maßnahmen beseitigt,“ sagt Dr. Abaid Goda, Senior Manager IT bei Schnellecke. Neben der Bereitstellung auf den Desktop-PCs wird dieses Dashboard auch als mobile Version auf dem Smartphone zur Verfügung stehen.

Neben der Echtzeit-Verfolgung der Behälter berechnet das System auch Umlaufzeiten aus historischen Daten. Dadurch lassen sich Prozesszeiten für die Auftragssteuerung dynamisch an den Takt der Montagelinie anpassen, was Schnellecke ein breites Feld an weiteren Optimierungsmöglichkeiten, wie z.B. Lagergrößen und Transportintervalle eröffnet.

In einem weiteren Schritt, werden die ausgewerteten Daten aus dem System mit dem Controlling verknüpft. Dadurch wird die Transparenz im Hinblick auf die Entwicklung des Geschäftes ermöglicht. Im zweiten Stepp des Pilotprojekts integriert Schnellecke dafür die Umsatzzahlen sowie die Kosten des Projekts. In einem separaten Dashboard werden dazu die Umsätze und voraussichtlichen Kosten auf Basis der gelieferten Behälter ermittelt. Diese Ergebnisse werden dann gegen die tatsächlichen bzw. geplanten Umsätze und Kosten gehalten und Abweichungen dargestellt. Mittels selbstlernender Algorithmen wird die SAP Plattform die voraussichtlichen Behälterlieferungen eigenständig prognostizieren und mit der Forecast-Planung aus dem Controlling vergleichen. Somit lassen sich schnell Prognosen und Forecasts ermitteln, um die Entwicklung des Projektes frühzeitig zu prüfen. Eine Technik, die sich schnell bei jedem Automobilkunden integrieren lässt.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*