Lackschäden durch nasses Herbstlaub – Eingebrannte Blattstrukturen auf Fahrzeugoberflächen

Leutenberg, 30.08.2017 (PresseBox) – Buntes Herbstlaub verwandelt die Welt jedes Jahr in ein farbenfrohes Wunderland. Oft lernen Autofahrer jedoch auch seine Schattenseiten kennen. Jens Möller, Leiter Forschung & Entwicklung der bluechemGROUP, erklärt hierzu: „Nasse Blätter, die längere Zeit auf einem Fahrzeug liegen, können zu deutlichen Spuren auf den Oberflächen führen. Durch die Feuchtigkeit lösen sich die im Laub enthaltenen Gerbstoffe (Tannine), die den Lack aufweichen, wodurch sich die Blätter teilweise regelrecht in die Oberflächen „einbrennen“.“ Autofahrer, die regelmäßig ihr Fahrzeug unter Buchen, Pappeln, Platanen, Eichen oder Kastanien abstellen, sind besonders betroffen, da das Laub dieser Bäume sehr hohe Mengen an Gerbstoffen enthält.

Reinigen, polieren, schützen

Sind bereits Spuren auf den Oberflächen vorhanden, ist eine Lackaufbereitung notwendig. Alexander Bienek, Produktmanager der bluechemGROUP, beschreibt den Vorgang: „Wir empfehlen im ersten Schritt eine sorgfältige Reinigung des Fahrzeugs. Anschließend sollte eine Lackpolitur verwendet werden, die sowohl Reibmittel als auch Wachs enthält. Sie ermöglicht eine Tiefenreinigung und glättet den Lack. Der Wachsanteil sorgt für Schutz, Pflege und Oberflächenglanz. Zum Abschluss der Aufbereitung raten wir zu einer Versiegelung, die einen hohen Anteil Carnaubawachs (härtestes Naturwachs der Welt) enthält, da es die Oberflächen bestmöglich vor weiteren Schäden durch Herbstlaub bewahrt.“

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