Sichere Auslegung und Dimensionierung von Kegelrädern

Bochum, 29.08.2017 (PresseBox) – Mit dem MDESIGN gehören zeitaufwändige Berechnungen von Kegelrad- und Hypoidverzahnungen per Excel oder Taschenrechner der Vergangenheit an. Denn innerhalb kürzester Zeit ermöglicht das Modul „Kegel-, Hypoidrad“ die effiziente Auslegung, Nachrechnung und Optimierung von gerad-, schräg- und spiralverzahnten Kegelrädern sowie von Zerol- und Hypoidrädern. Dadurch spart der Anwender nicht nur wertvolle Rechenzeit, sondern profitiert insgesamt von deutlich kürzeren Entwicklungszyklen.

Tragfähigkeitsnachweis neu auch nach AGMA- und DNV-Grundlagen durchführbar

Zur Berechnung der Geometrie und Tragfähigkeit von Kegel- und Hypoidrädern stehen dem Konstrukteur unterschiedliche Berechnungsverfahren nach anerkannten nationalen und internationalen Normen und Standards zur Verfügung. Im Zusammenhang mit Produkthaftungs­fragen liefern die Einhaltung und Anwendung dieser Normen den entscheidenden Entlastungsnachweis, dass Produkte nach aktuellem Stand der Technik konstruiert sind.

Die Geometrieberechnung von Kegel- und Hypoidrädern erfolgt auf Grundlage der ISO 23509 oder nach AGMA 2005-D03. Dabei gibt es in der Praxis vier gängige Methoden zur Ermittlungen der jeweiligen Teilkegelparameter, die in MDESIGN berücksichtigt werden: eine allgemeine Methode für die Berechnung von Kegelrädern ohne Achsversatz sowie drei herstellerspezifische Verfahren für die Berechnung von Hypoidrädern:

das Gleason-,

das Oerlikon- und

das Klingelnberg-Verfahren

Die verbleibenden Geometrieeingaben, um die Verzahnungsmessung abzuschließen, sind nach europäischen System mit Profilfaktor („EN“) oder dem amerikanischen „AGMA“-System vorgebbar.

Die Berechnung der Tragfähigkeit (Grübchen-, Zahnfuß- und Fresstragfähigkeit) erfolgt nach DIN 3991 oder ISO 10300. Neu seit Mai 2017 beinhaltet MDESIGN zwei weitere internationale Rechenverfahren: AGMA 2003-C10 und DNVGL-CG-0036. Die DNVGL-Vorschrift für den Schiffbau stellt eine Weiterentwicklung der ISO 6336 und ISO 10300 dar und ermöglicht dem Anwender zusätzlich die Berechnung der Sicherheit der gehärteten Randschicht sowie die Durchführung von Festigkeitsberechnungen mit gemessenen Wöhlerlinien.

Notwendige Eingabegrößen sind unter anderem Nennmaße wie Drehzahl und -moment oder Lagerungsfaktor sowie Werkstoff- und Schmierstoffspezifikationen. Hierbei haben Anwender direkten Zugriff auf eine umfangreiche MDESIGN Materialdatenbank, die sie optimal bei der Auswahl geeigneter Werkstoffe unterstützt. Dies spart wertvolle Recherchezeit. Zusätzlich bietet das Tool die Möglichkeit, einfach und schnell firmenspezifische Werkstoffkenndaten zu integrieren. Die errechneten Sicherheitsfaktoren beschreiben das Verhältnis der Festigkeit zur Beanspruchung und ermöglichen gesicherte Aussagen über die Tragfähigkeit einer Verzahnung bei einer bestimmten Belastung.

Automatisch eine umfassende Berechnungsdokumentation erstellen

Die Ergebnisse der Berechnung ebenso wie ihr zugrunde liegende Methoden, Formeln und relevante Normen und erläuternde Grafiken, 3D-Modelle oder Tabellen lassen sich anschließend per Knopfdruck in einer umfassenden Dokumentation zusammen­stellen. Dabei sind nicht nur Inhalt und Layout auf kundenspezifische Vorstellungen hin anpassbar, sondern mit nur einem Klick kann die Dokumentation ins Englische übersetzt werden. Zeit- und kostenintensive Arbeiten für anfallende Übersetzungen sind damit passé.

Weitere Informationen rund um das MDESIGN Produktportfolio finden Sie online unter www.mdesign.de.

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