ZF Friedrichshafen – Der Weg zur digitalen Fabrik und Logistik im Werk Saarbrücken

Saarbrücken, 23.08.2017 (PresseBox) – Der Diskussion um Diesel-/Verbrennungsmotoren zum Trotz: Um die steigende Nachfrage nach Automatikgetrieben bedienen zu können, konnte ZF Friedrichshafen die Kapazitäten im Werk Saarbrücken noch einmal erheblich ausbauen. Neben der operativen Herausforderung der Bewältigung dieses Volumenwachstums müssen parallel umfangreiche Aktivitäten zur Digitalisierung der Produktion und Logistik geplant und durchgeführt werden – eine doppelte Herausforderung für Führungskräfte und Belegschaft.

Dr. Hermann Becker, Senior VP Car Powertrain Technology,

ZF Friedrichshafen, Saarbrücken

Prozessbeschleunigung und Effizienzsteigerung mit i4.0 – Der Weg

zur digitalen Fabrik und Logistik im Werk Saarbrücken

ZF Friedrichshafen setzt seit vielen Jahren auf die bewährte ERP- und MES-Systeme, hat diese ständig weiterentwickelt und auf die besonderen Bedürfnisse zugeschnitten. Jetzt zeigt sich, dass diese Systeme eine stabile Basis für die Umsetzung einer digitalen Fabrik und Logistik darstellen. Die Digitalisierung – das wird im Vortrag deutlich – ist kein Selbstzweck, sondern notwendige Vorbedingung für eine weitere Beschleunigung der Prozesse und Steigerung der Effizienz. Der „digitale Schub“ ist unabdingbar für eine Erschließung noch vorhandener Potenziale in bereits sehr schlank aufgestellten Unternehmen.

Der Vortrag von ZF Friedrichshafen reiht sich in insgesamt 12 Vorträge, Werksführungen und Workshops ein, die unter dem Motto „Digitale Offensive Automotive 4.0“, einen neuen Schub im Transformationsprozess leisten. Die Beiträge BLG, Bosch, Bosch Rexroth, Daimler, Daimler Protics, DHL, Deutz, GfPM, Hella, htw saar, INFORM, IPL, Peter Kaiser, Pierburg, Schaeffler, Schmitz Cargobull, SMR Automotive, Still, Volkswagen Marke, Volkswagen Konzern, Yazaki und ZF Friedrichshafen, u.a. stellen ihre spezifischen Ansätze vor. Es werden besonders die Themen angesprochen, wie die Fabriken und Lieferketten von Morgen Zug um Zug digitalisiert und mit innovativen i4.0-Komponenten neu ausgerichtet werden können.

Dass dies kein einfacher Prozess ist, ist den Verantwortlichen klar, denn es geht um Veränderungen, die auch Widerstände erzeugen. Diese gilt es mit schlüssigen Konzepten abzubauen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.akjnet.de/automotiveprozesseit2017

Hierbei helfen auch die Ideen der Dienstleiter für Digitalisierung und Industrie 4.0. Deshalb werden von den Teilnehmern zu den einzelnen Aspekten eigene Innovationen eingebracht, die wir gesondert sammeln, vorstellen und diskutieren.

Darüber hinaus besteht die Gelegenheit zum Besuch der Werke Bosch mit Bosch Rexroth in Homburg und Schaeffler in Homburg richtungsweisenden i4.0-Technologien kennenzulernen sowie eine der hochinnovativen Produktionsstandorte der Hager Gruppe in Blieskastel.

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