Elektro-Roller Sharing nun auch in München – emmy in Kooperation mit Green City

München, 23.08.2017 (PresseBox) – Der Verkehr ist Hauptverursacher der massiven Luftverschmutzung in München. Während die Politik viel über Dieselfahrverbote diskutiert, Anwohner leiden und Pendler im Dauerstau stehen, wird bei der Green City Energy AG gehandelt. Das Unternehmen, Tochter der gemeinnützigen Umweltorganisation Green City e.V. und bekannt für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, erweitert durch ein Joint Venture mit dem Berliner Start Up »emmy« seine Aktivitäten im Mobilitätssektor. Am 23. August bringen Green City Energy und »emmy« das Elektro-Roller Sharing auch nach München. In diesem Jahr sollen in der Startphase die ersten 50 roten Elektroflitzer die Stadt entlasten und den Nutzern eine attraktive Alternative im Straßenverkehr bieten. Für 2018 ist eine Ausweitung der Flotte auf mehrere hundert Roller geplant. Das Besondere daran: In München kommt ausschließlich der Kultroller »Schwalbe«, mit neu entwickelten Elektroantrieb zum Einsatz. Die ElektroSchwalben werden mit 100 % Ökostrom von Green City betankt und leisten so einen wichtigen Beitrag für saubere Luft und mehr Lebensqualität in München.

Oberbürgermeister Dieter Reiter sagte bei der Vorstellung der neuen Elektroroller: „So stelle ich mir die Mobilität der Zukunft vor: Sauber, leise und durch die Sharing-Idee noch dazu platzsparend. Auch wenn es am Anfang nur 50 rote E-Roller sind – ich freue mich über jede Initiative, die die Menschen dazu bringt, neue Mobilitätsformen auszuprobieren und auf umweltfreundliche Alternativen umzusteigen. Nur so können wir die hohe Lebensqualität in unserer Stadt langfristig erhalten!“

„Der Elektromobilität gehört in Kombination mit Sharing-Konzepten die Zukunft des motorisierten Stadtverkehrs“, ist Jens Mühlhaus, Vorstand bei der Green City Energy AG, überzeugt. Aus diesem Grund hat sich das Münchner Energie- und Verkehrswendeunternehmen mit den Machern von »emmy« zusammengetan, einem Berliner Start Up, das bereits in mehreren Städten Deutschlands Sharing-Modelle mit Elektrorollern etabliert hat. „Wir glauben an die Zukunft der urbanen Mobilität, ohne ein Fahrzeug zu besitzen“, so emmy-Mitbegründer Valerian Seither. „Leihsysteme für Elektroautos, Elektro-Roller oder eBikes werden perspektivisch rund um die Uhr das richtige Mobilitätsangebot bereitstellen“, ist Seither überzeugt.

Green City e-mobilisiert München: Einfach anmelden und großen Fuhrpark an Elektro-Rollern nutzen

Elektro-Roller sind neben Car- & Bike-Sharing-Angeboten ein wichtiger Baustein für ein attraktives, multimodales Mobilitätsangebot. Martin Glöckner sieht als Geschäftsführer des Hauptanteilseigner Green City e. V. die Umweltvorteile als wichtigstes Argument: „Mit diesem Mobilitätsangebot hält ein weiterer wichtiger Baustein für eine gesunde und sozial gerechte Mobilität Einzug in München. Leise, abgasfrei und platzsparend, so stelle ich mir den Verkehr in unserer Stadt vor.“

Ab Ende August sollen die ersten 50 der wendigen und platzsparenden Roller in München für Aufmerksamkeit und Fahrspaß sorgen. Die Nutzung ist einfach: App runterladen, anmelden und schon saust man auf leisen Sohlen für 19 Cent pro Minute bzw. 59 Cent je angefangenem Kilometer durch die Stadt. Die Elektro-Roller können nur im Geschäftsgebiet in der Münchner City ausgeliehen und abgestellt werden. Dieses soll im kommenden Jahr mit einer deutlich größeren Flotte ausgeweitet werden. „Wir e-mobilisieren München“, bringt Mühlhaus die Zielsetzung von Green City auf den Punkt.

Sauber unterwegs: Elektro-Schwalben werden mit 100% Ökostrom von Green City betankt

Statt auf stinkende Zweitakter setzen »emmy« und Green City Energy auf die neue Elektro-Schwalbe. Das Remake des DDR-Kultrollers kommt diesen Sommer neu auf den Markt und beschleunigt mit einem kraftvollen 4 kW Elektromotor von 0 auf 45 km/h in 5 Sekunden. Die beiden Lithium-Ionen-Akkus sorgen für mehr als 100 km Reichweite – mehr als genug um im Stadtgebiet grenzenlos mobil zu sein.

Doch „abgasfrei“ macht die Elektro-Roller noch lange nicht „emissionsfrei“, sofern der Treibstoff einfach nur aus der Steckdose kommt. Darum werden die Elektro-Schwalben ausschließlich mit 100 % Ökostrom von Green City betankt und „davon stammt bis zu 30 % direkt aus unseren eigenen, bürgerfinanzierten Windenergieanlagen. Mit jeder verfahrenen Kilowattstunde unterstützen die Elektroroller unser Ziel, kontinuierlich neue Solar,- Wind- und Wasserkraftwerke ans Netz zu bringen“, beschreibt Mühlhaus den Doppeleffekt: „So bieten wir jedem emmy-Nutzer einen enormen Hebel, die Energiewende ganz einfach zu beschleunigen“.

emmy Elektro-Roller Sharing bietet eine bequeme und umweltfreundliche Alternative zum Auto

Die Luftverschmutzung durch Autos und LKWs ist in einem gesundheitsgefährdenden Bereich angelangt, München frei von Verkehrsemissionen ist heute kaum denkbar. Doch nicht nur das, keiner kommt mehr durch, die Metropolregion München erstickt im Verkehr. Das hat mit Lebensqualität nichts mehr zu tun, ein Umdenken ist angesagt. „Wir wollen doch alle in Städten mit mehr Platz zur räumlichen Entfaltung leben, in der uns Fahrzeuge nicht mehr den begrenzten Platz wegnehmen. Eine Stadt, in der man sich wohlfühlt“, beschreiben Seither und Mühlhaus das Lebensgefühl, das hinter dem neuen Joint Venture steht.

Weitere Informationen erhalten Sie unter münchen.emmy-sharing.de   

ÜBER EMMY:  emmy ist das erste rein-elektrische Rollersharing in Deutschland. Unser Service ist vergleichbar mit Car2Go und DriveNow – nur eben mit Elektrorollern. emmy wurde im Januar 2015 gegründet mit der Vision die städtische Mobilität nachhaltig mitzuverändern.  Wir glauben an die Zukunft der urbanen Mobilität ohne ein Fahrzeug zu besitzen. Wir bieten stationsunabhängige Kurzzeitmieten in unseren Geschäftsgebieten in Berlin, Hamburg, München und Mannheim an. – ganz ohne Parkplatzsuche, CO2-Ausstoß oder Lärm. Lokalisierung und Anmietung erfolgen mobil per App. Die Roller sind mit zwei Helmen in unterschiedlichen Größen und Einmalhygienehauben ausgestattet. Außerdem verfügen die Roller über Austauschakkus, den Aufladeprozess übernimmt emmy selbst. Lange Ladezeiten und die schlechte Ladeinfrastruktur sind somit für unsere Nutzer irrelevant. Abgerechnet wird dabei im Best-Price-Modell. Die Fahrt kostet entweder 19 Cent pro Minute oder 59 Cent pro Kilometer, lediglich die günstigere dieser zwei Alternativen wird dem Kunden in Rechnung gestellt. Wir bereichern urbane sMobilität um eine spannende Komponente und zaubern unseren Kunden auf alltäglichen Fahrten ein Lächeln ins Gesicht. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.emmy-sharing.de

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